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Datenschutz21. Januar 20256 Min Lesezeit

askJan und Datenschutz: So schützt Pseudonymisierung deine Geschäftsdaten

Warum Datenschutz bei KI-Lösungen wichtig ist – und wie askJan damit umgeht

Das Problem: Sensible Daten und Cloud-KI

Viele Unternehmen zögern beim Einsatz von KI-Tools – und das aus gutem Grund. Bei den meisten KI-Lösungen werden Anfragen direkt an externe Server gesendet.

Das bedeutet oft:

  • Kundennamen, Bestelldaten und Umsatzzahlen landen auf fremden Servern
  • Keine Kontrolle darüber, was mit den Daten passiert
  • Unklarheit, ob Daten für KI-Training verwendet werden
  • Wertvolle Geschäftsdaten verlassen das Unternehmen

Ein typisches Beispiel:

„Wie viel hat Max Mustermann von der Muster GmbH letzten Monat bei uns bestellt?"

Bei herkömmlichen KI-Tools würde diese Frage – inklusive des echten Kundennamens und der Firmenbezeichnung – direkt an einen externen Server gesendet werden.

Was bedeutet Pseudonymisierung?

Pseudonymisierung ist ein Verfahren, bei dem echte Daten durch künstliche Platzhalter ersetzt werden. Die echten Informationen bleiben dabei sicher auf deinem System – nur die „Tarnversion" wird an die KI gesendet.

Deine Anfrage:

„Wie viel hat Max Mustermann von der Muster GmbH letzten Monat bestellt?"

Was die KI sieht:

„Wie viel hat Person_X7K2 von der Firma_K847 letzten Monat bestellt?"

Die KI kann die Frage genauso gut beantworten – nur ohne zu wissen, wer wirklich gemeint ist.

So funktioniert die Pseudonymisierung bei askJan

Bei askJan läuft die Pseudonymisierung vollautomatisch ab – du musst nichts manuell einstellen oder beachten.

1

Deine Anfrage

Du stellst eine Frage an askJan – ganz normal, wie gewohnt.

2

Lokale Pseudonymisierung

askJan erkennt automatisch sensible Daten und ersetzt sie durch Platzhalter – direkt auf deinem Computer.

3

KI-Verarbeitung

Die KI erhält nur die pseudonymisierte Version und erstellt eine Antwort.

4

Lokale Rück-Übersetzung

askJan ersetzt die Platzhalter wieder durch die echten Daten – nur für dich sichtbar, nur auf deinem System.

Das Ergebnis: Die KI hilft dir bei der Analyse – ohne jemals zu erfahren, wer deine Kunden wirklich sind.

Welche Daten werden automatisch geschützt?

askJan erkennt und schützt automatisch verschiedene Kategorien sensibler Daten:

Personennamen

Vor- und Nachnamen, Ansprechpartner

→ Wird zu „Person_A1B2"

Firmennamen

Kunden, Lieferanten, Partner

→ Wird zu „Firma_K123"

Kontaktdaten

E-Mail, Telefon, Fax

→ Vollständig maskiert

Adressen

Straßen und Hausnummern

→ PLZ/Ort bleiben für Analysen

Bankdaten

IBAN, BIC, Kontonummern

→ Nie an KI übertragen

Steuerdaten

USt-IdNr., VAT-Nummern

→ Vollständig anonymisiert

Der Unterschied zu herkömmlichen KI-Lösungen

Bei vielen anderen KI-Tools – ob ChatGPT, Copilot oder andere – werden deine Anfragen direkt und unverändert an Cloud-Server gesendet.

Herkömmliche KI-Tools

  • • Daten gehen direkt in die Cloud
  • • Keine Kontrolle über Verarbeitung
  • • Echte Namen und Firmendaten sichtbar
  • • Ggf. für KI-Training verwendet

askJan mit Pseudonymisierung

  • • Lokale Verarbeitung zuerst
  • • Automatische Maskierung
  • • KI sieht nur Platzhalter
  • • Echte Daten bleiben bei dir

Datenschutz ohne Einschränkungen bei der Analyse

Ein häufiges Missverständnis: Datenschutz bedeutet nicht, dass du auf aussagekräftige Analysen verzichten musst.

Was weiterhin möglich ist:

  • Umsatzanalysen nach Kunden, Regionen oder Zeiträumen
  • Margen- und Rentabilitätsberechnungen
  • Lagerbestandsauswertungen
  • Top-Kunden und Bestseller-Analysen

Du siehst in der Antwort immer die echten Namen – die KI hat sie nur während der Verarbeitung nicht gekannt.

Zusätzlicher Schutz: Die Eingabe-Kontrolle

Neben der automatischen Pseudonymisierung von Datenbank-Daten prüft askJan auch deine eigenen Eingaben. Wenn du versehentlich personenbezogene Daten direkt in deine Frage schreibst, erkennt askJan das und warnt dich.

Ein Beispiel:

Du tippst: „Was hat Max Müller aus der Musterstraße 12 letzten Monat bestellt?"

askJan erkennt, dass hier ein Name und eine Adresse direkt eingegeben wurden, und zeigt eine Warnung an.

Du hast dann drei Möglichkeiten:

Abbrechen

Die Anfrage wird nicht gesendet – du kannst sie umformulieren.

Trotzdem fortfahren

Du weißt, was du tust – die Anfrage wird wie eingegeben verarbeitet.

Fehlalarm melden

Die erkannten Begriffe waren gar keine echten personenbezogenen Daten? Dann werden sie zu deiner persönlichen Whitelist hinzugefügt und lösen künftig keine Warnung mehr aus. Deine persönliche Whitelist kannst du jederzeit in den Einstellungen einsehen und verwalten.

Fazit: KI nutzen – ohne Kompromisse beim Datenschutz

Bei askJan wurde Datenschutz von Anfang an mitgedacht. Die automatische Pseudonymisierung sorgt dafür, dass du die Vorteile moderner KI-Analyse nutzen kannst – ohne sensible Geschäftsdaten preiszugeben.

Das bedeutet für dich:

Personenbezogene Daten bleiben bei dir
Automatischer Schutz ohne Mehraufwand
Volle Analysefähigkeit bleibt erhalten
Transparenter Prozess – du siehst, was passiert

So wird KI-gestützte Datenanalyse auch für Unternehmen nutzbar, die beim Thema Datenschutz keine Kompromisse eingehen möchten.

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Geschrieben von Jan von Troilo

Zuletzt aktualisiert am: 21. Januar 2025